|
S: Provisorischer Kunststoffüberzug über die oberen oder unteren Zähne zur vorübergehenden Bissänderung. Geeignet als Schnellbehandlung einer akuten Funktionsstörung, als Massnahme zur Sicherung der Diagnose einer Funktionsstörung sowie gelegentlich zur Entlastung oder Positionsveränderung der Kiefergelenke. In der Regel keine geeignete Dauertherapie.
die einzige physiologische Situation, in der kurz ein allseitiger Zahnreihenschluss in Neutrallage des Unterkiefers = Zentrik zustande kommt, um die Bewegung des Kehlkopfes abzustützen. Komplexe Bewegung, bei der die Zunge den Gaumen abdichtet, die Zahnreihen kurz in Zentrik geschlossen werden und Mundboden, Kehlkopf- und Speiseröhren-Muskulatur zusammenarbeiten.
Härteste Substanz des Körpers, wie Basaltsäulen radiär angeordnetes Hydroxylapatit. Oberflächenschicht der natürlichen Krone. Gebildet vom Zahnsäckchen, das mit dem Zahndurchbruch verlorengeht. Eigenschaften mechanisch: hohe Abriebfestigkeit für lange Kaufunktion; chemisch: hohe Widerstandsfähigkeit gegen Säuren und Karies, abhängig vom Gehalt an Fluorid; kosmetisch: durch lebendige Oberfläche, Lichtbrechung und -streuung, Transparenz und Fluoreszenz entscheidend für Ästhetik und Alterseindruck .
Incisivus . Zwei Stück pro Kieferseite. Oben breiter, unten schmaler einwurzeliger Zahn mit Schneidekante. Dient dem Abbeissen.
entsteht an oder ausgehend von undichten Rändern von Rekonstruktionen wie Füllungen
und Kronen. Bakterien dringen in die undichten Ränder ein und können ungestört Säure produzieren. Entweder handelt es sich um von vorneherein undichte Ränder bei ungeeignetem Material, mangelhafter Verarbeitung oder zu früher Belastung, oder die Ränder sind aufgrund Material- und / oder Verarbeitungsmängeln im Laufe kürzerer oder längerer Zeit bei den im Mund auftretenden Belastungen undicht geworden.
durch die Speicheldrüsen abgegebene Mundflüssigkeit: hält feucht, ermöglicht das Schlucken, verdünnt und neutralisiert Säuren, befördert die Heilung kleiner Wunden, hält Bakterien in Schach, beginnt die chemische Verdauung durch spalten von Kohlenhydraten zu Zucker, enthält Mineralien wie Calcium zur Ausheilung von anfänglichen Zahnschäden und wird gern von Fussballern auf den Rasen gespuckt.
drei Stück auf jeder Seite: Parotis = Ohrspeicheldrüse macht dünnen Speichel, die Submandibular- und Sublingualadrüse (Unterkiefer und Unterzungendrüse) machen zäheren Speichel, der hinter den unteren Schneidezähnen in den Mund kommt und dort bevorzugt zur Zahnsteinbildung führt.
Komplexes Phänomen mit zentraler Bedeutung in der Stammesgeschichte des Menschen. Körperliche Grundlage ist u.a. die geschlossene Zahnreihe des Ober- und Unterkiefers, die zusammen mit Zunge und Mundboden eine Raumteilung zur Lautbildung ermöglichen. Erhebliche Beeinträchtigung bei Zahnverlust, ebenso durch falsch gestalteten Zahnersatz. Gehört zu den drei Eufunktionen der Zähne Der Vorgänger von Friedrich Nietzsche wurde als Universitätsprofessor in Basel wegen „Mümmelns“ entlassen.
Kohlenhydrat. Lange Ketten von Zucker Molekülen. Grundnahrungsmittel z.B. in Kartoffel, Getreide, Reis. Können schon im Mund durch Speichel zu Zucker abgebaut werden.
Technik der Wiederherstellung einer völlig oder weitgehend zerstörten natürlichen Zahnkrone. Der tief im Wurzelkanal verankerte Stift verbindet dabei den Kern der wiederaufgebauten Krone mit der Wurzel. Nach Form, Material und Art der Befestigung zahlreiche Varianten. Heute am besten in Verbindung mit Dentin-Bonding, Composite und evtl. Zirkonoxydkeramik.
das Kariesbakterium schlechthin. Es zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus: säurebildend, säurefest und kolonienbildend. |
|
Artikel versenden |
Druckversion |
zurück zur Übersicht |